Deutche Grundschule Lehrplan

       Musik Klasssenstufe 1-2

  • Die Schülerinnen und Schüler kennen und präsentieren altersgemäße Lieder, Musik- und Sprechstücke, Tänze und Szenen, um ein musikalisches Repertoire aufzubauen.
  • Sie musizieren und experimentieren mit Stimme, Instrument und Bewegung und bringen dabei eigene Ideen und Gefühle mit musikalischen Mitteln zum Ausdruck.
  • In der Begegnung mit stilistisch unterschiedlichen Liedern, Werken, Bewegungs- und Tanzformen nehmen sie Musik in ihrer Vielfalt bewusst wahr und stellen ihre Eindrücke in nonverbalen Ausdrucksformen dar (z. B. in Bewegungen oder Bildern).
  • Grafische Notation setzen die Schülerinnen und Schüler in Klang um und entwickeln klangbezogen individuelle Notationsformen, um erste Erfahrungen zu sammeln, wie Musik schriftlich festgehalten werden kan
  • Die Kinder reflektieren und kommunizieren über erlebte Musik. Dabei bringen sie Musikstücke in Zusammenhang mit der eigenen Erfahrungswelt.
  • Einfache Musikstücke untersuchen sie nach musikalischen Kriterien (z. B. Tempo) und lernen dabei grundlegende Gestaltungsmöglichkeiten kennen.
  • Sie unterscheiden exemplarische Instrumente nach Aussehen, Klang und Spielweise.

 

Musik Klassenstufe 3-4

  • Die Schülerinnen und Schüler kennen und präsentieren altersgemäße Lieder, Musik- und Sprechstücke, Tänze und Szenen, um ihr musikalisches Repertoire zu erweitern.
  • Sie musizieren und improvisieren mit Stimme, Instrument und Bewegung und tauschen sich dabei mit musikalischen Mitteln über eigene Ideen und Gefühle aus.
  • In der Begegnung mit stilistisch unterschiedlichen Liedern, Werken, Bewegungs- und Tanzformen nehmen sie Musik in ihrer Vielfalt bewusst wahr und stellen ihre Eindrücke verbal und in nonverbalen Ausdrucksformen dar.
  • Grafische und traditionelle Notation setzen die Schülerinnen und Schüler in Klang um und nutzen unterschiedliche Notationsformen, um Musik aufzuschreiben.
  • Die Kinder reflektieren und kommunizieren über erlebte Musik. Dabei bringen sie Musikstücke in Zusammenhang mit bekannten und neuen Kontexten.
  • Sie untersuchen Musikstücke unterschiedlicher Stilrichtungen nach musikalischen Kriterien (z. B. dem formalen Aufbau) und lernen dabei weitere Gestaltungsmöglichkeiten kennen.
  • Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Instrumentenfamilien und ihre Mitglieder nach Aussehen, Klang und Spielweise.

 

Ethik Klassenstufe 1-2

  • Die Schülerinnen und Schüler erkennen an elementaren Merkmalen ihrer Persönlichkeit ihre Einmaligkeit und setzen sich mit ihren eigenen Stärken und Schwächen, Gefühlen und Wünschen auseinander, um damit langfristig ein positives und der Realität weitgehend entsprechendes Selbstbild zu entwickeln.
  • Sie nehmen in ihrem schulischen und familiären Alltag unterschiedliche Formen des Zusammenlebens als Familie, Klasse oder Freundeskreis wahr, erkennen ihre Aufgaben, Rechte und Pflichten, die sie darin haben, und handeln in altersgemäßer Weise entsprechend.
  • Sie erfassen die Gefühle und die Lebenssituationen anderer Menschen in ihrer Umgebung; sie entwickeln u. a. ihre Fähigkeit zur Empathie und Toleranz weiter und helfen einander.
  • Sie erkennen die Notwendigkeit von Regeln für ein gutes Zusammenleben in verschiedenen Alltagssituationen, überprüfen, ob sie zweckmäßig sind, legen sich auf Regeln fest und halten sie ein.
  • Sie wenden grundlegende Formen des höflichen und respektvollen Umgangs miteinander im Schulalltag an und erfassen die Bedeutung von Höflichkeit und Respekt für ein von Wertschätzung und Achtung geprägtes Zusammenleben.
  • Sie erkennen Gründe für Konflikte zwischen Gleichaltrigen und entwickeln konstruktive Lösungsstrategien weiter.
  • Sie nehmen die unterschiedlichen und vielfältigen kulturellen Lebensformen in ihrer Umwelt wahr, wodurch die Grundlage für ein gegenseitiges Verständnis gelegt wird.
  • Sie begreifen und schätzen Gewohnheiten und rhythmisierende Abläufe (z. B. den Morgenkreis in der Schule, die gemeinsame Mahlzeit in der Familie oder im Hort) als eine Möglichkeit, das Leben zu ordnen, Gemeinschaft zu fördern und ein Gefühl der Geborgenheit zu vermitteln.
  • Sie denken über ihre eigenen Bilder und Vorstellungen vom Leben und der Welt in altersgemäßer Weise nach und erfahren deren Bedeutung für ihr Leben.
  • Sie nehmen verschiedene Naturphänomene wahr und begreifen den Menschen als Teil der Natur.

 

Ethik Klassenstufe 3-4

  • Die Schülerinnen und Schüler verstehen sich als eigenständige Individuen und erobern neue Handlungsräume im Zusammenspiel mit anderen.
  • Sie zeigen solidarisches und soziales Verhalten und nehmen am Leben ihrer Mitmenschen Anteil.
  • Sie akzeptieren (z. B. in ihrem Freundeskreis und ihren Familien) unterschiedliche Meinungen und setzen sich mit dem Denken anderer kritisch auseinander.
  • In verschiedenen Lebenssituationen gehen sie mit ihren eigenen Gefühlen bewusst um, berücksichtigen im Gespräch ethische Maßstäbe (z. B. die gegenseitige Achtung) und wenden in altersgemäßer Weise Strategien zur friedlichen Konfliktlösung in ihrem Lebensumfeld an.
  • Sie setzen sich mit dem Sinn von Regeln in unterschiedlichen Lebensbereichen ihres Alltags kritisch auseinander.
  • Sie denken in altersgemäßer Weise über faire Entscheidungsformen (z. B. Abstimmungen) und über Fragen der Gerechtigkeit und Solidarität nach, um zu einer demokratischen Grundeinstellung zu gelangen.
  • Sie kennen Merkmale verschiedener Weltreligionen und erkennen und respektieren diese als unterschiedliche Lebens- und Ausdrucksweisen.
  • Sie denken über Anfang und Ende des Lebens nach.
  • Sie nehmen die Abhängigkeit des Menschen von der Natur wahr, begreifen die Notwendigkeit eines verantwortlichen Umgangs mit Ressourcen und handeln altersgemäß im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung, z. B. durch Müllvermeidung.
  • Sie überdenken ihren eigenen Umgang mit den Medien, um zu einem verantwortlichen Gebrauch der Medien zu gelangen.

 

Geographie (ab Klasse 5)

  • Die Schülerinnen und Schüler begreifen die Einzigartigkeit des Planeten Erde durch Vergleich mit anderen Planeten und erklären grundsätzliche Aspekte des Aufbaus und der Entstehung der Erde, insbesondere den Schalenbau und die Grundlagen des Lebens.
  • Sie stellen grundlegende Merkmale von ländlichen und städtischen Räumen in Bayern und Deutschland dar und erläutern deren Entwicklungen, insbesondere Formen der Landnutzung, den Wandel in der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes, die funktionale Gliederung von Städten, die Stadtentwicklung und die Bedeutung von Städten.
  • Sie gewinnen aus einfachen, anschaulichen Materialien, z. B. Sachtexten, Bildern, Filmen, Tabellen und Diagrammen sowie durch die reale Begegnung mit originalen Gegenständen Informationen und überführen diese auch in andere einfache Darstellungen, z. B. Säulendiagramme.
  • Sie führen einfache Experimente und Erkundungen durch, um geographische Fragestellungen zu formulieren und zu überprüfen und präsentieren die Ergebnisse in angemessener Form.
  • Sie erkennen, u. a. auf einer Exkursion, die Vielfalt von Natur und Kultur im Heimatraum und exemplarisch in anderen Lebenswelten und beurteilen ihr eigenes Verhalten der Umwelt gegenüber.
  • Sie sind sich der Notwendigkeit bewusst, ökologisch bedrohte Räume – insbesondere in ihrer Erfahrungswelt – zu schützen, und tragen durch erste persönliche Schlussfolgerungen zu umweltgerechtem und sozialverträglichem Verhalten im Heimatraum bei.